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Die Fürstenfelder Schnellstraße S7 ist eine teilweise in Bau befindliche Schnellstraße in Österreich und Teil der Europa

Fürstenfelder Schnellstraße

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Fürstenfelder Schnellstraße
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Die Fürstenfelder Schnellstraße S7 ist eine teilweise in Bau befindliche Schnellstraße in Österreich und Teil der Europastraße E66. Der Westabschnitt von Knoten Riegersdorf bis Dobersdorf wurde am 22. März 2024 eröffnet und steht im Rang einer Autobahn (siehe Liste der Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich). Sie soll die Großräume Graz und Budapest miteinander verbinden und die bestehende Fürstenfelder Straße B319 vom Transitverkehr entlasten. Die S7 wird vom Knoten Riegersdorf an der Süd Autobahn A2 über Fürstenfeld zur ungarischen Grenze bei Heiligenkreuz führen und dort in die ungarische Schnellstraße M80 einmünden, die 2021 eröffnet wurde.

Schnellstraße S7 in Österreich
Fürstenfelder Schnellstraße
 
Karte
 In Betrieb    In Bau   
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  • OSM |
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Basisdaten
Betreiber:
Straßenbeginn: Riegersdorf
(47° 6′ 0″ N, 15° 59′ 3″ O47.10005915.984099)
Straßenende: Heiligenkreuz im Lafnitztal
(46° 58′ 35″ N, 16° 16′ 36″ O46.97628516.276578)
Gesamtlänge: 28,4 km
  davon in Betrieb: 14,8 km
  davon in Bau: 13,6 km

Bundesland:

Steiermark Steiermark
Burgenland Burgenland

Ausbauzustand: Baubeginn 2018
Status: Freigabe bis Dobersdorf
Straßenverlauf
Land Steiermark
(0)  Riegersdorf  
(3)  Wildbrücke (40 m)
(4,1)  Hühnerbach
Speltenbach (984 m)
(8,5)  Fürstenfeld (8) 401
(8,8)  Thermenbahn
Land Burgenland
(9,4)  Lafnitz
(10)  Lahnbach
(10,9)  Rudersdorf (11)
Rudersdorf (2.875 m)
(14,8)  Übergang Autobahn-Autostraße
(15)  provisorische Anbindung Dobersdorf
(18)  Limbach
Königsdorf (696 m)
(20,3)  Königsdorf (20)
(20,8)  Marbach
(22)  Hoppachbach
(22,3)  Grünbrücke Rosendorferstraße
(23,2)  Fidischbach
(26,7)  Heiligenkreuz im Lafnitztal (27) 362
(27,2)  Lahnbach
(27,7)  Heiligenkreuz/Mogersdorf
(28,4)  Grenzübergang Heiligenkreuz im Lafnitztal (AT) – Szentgotthárd (HU)
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  • In Bau
  • In Planung
  • Section Control
  • Verkehrsbeeinflussungsanlage
  • Die S 7 im Überblick

    Das Gesamtprojekt war 2016 mit etwa 630 Millionen Euro budgetiert und sollte zwischen 2016 und 2024 realisiert werden. 2023 nannte die ASFINAG Kosten von ca. 857 Millionen Euro.

    Abschnitt West

    Im Abschnitt Riegersdorf–Fürstenfeld verläuft die Trasse nördlich der bestehenden B 319 durch einen Wald, teilweise im Tunnel bzw. als Unterflurtrasse. Nördlich von Speltenbach ist die Anschlussstelle Fürstenfeld. Im Anschluss quert die S 7 die Thermenbahn und die Lafnitz.

    Es folgt die Anschlussstelle Rudersdorf und ein etwa drei Kilometer langer Tunnel, welcher Rudersdorf nordöstlich umfährt. Bis zur Fertigstellung des Ost-Abschnittes mündet die S 7 östlich von Rudersdorf mit einer provisorischen Anbindung bei Dobersdorf in die bestehende Fürstenfelder Straße ein. Der Bau dieses Abschnittes war ursprünglich zwischen 2015 und 2021 vorgesehen, begann allerdings erst im Juni 2018. Die Kosten für diesen Abschnitt sollten 488 Millionen Euro betragen.

    Abschnitt Ost

    Nach Unterquerung der Güssinger Straße B 57 in einer knapp 700 m langen Unterflurtrasse, hinter der die Anschlussstelle Königsdorf errichtet wird, führt die S 7 südlich der B 65, mit zum Teil nur 400 m Entfernung zu den Wohngebieten, und nördlich der Lafnitz bis zur ungarischen Grenze bei Heiligenkreuz, wo ebenfalls eine Anschlussstelle im Bau ist. Kurz vor der Grenze entsteht die PWC-Anlage Heiligenkreuz/Mogersdorf. Südlich der zweistreifigen Trasse wird für einen möglichen zukünftigen Ausbau Platz für die zweite Fahrbahn gelassen, Brücken über die Straße werden schon für die doppelte Breite errichtet. Die Verkehrsfreigabe des Abschnittes Ost erfolgt voraussichtlich Mitte 2025.

    Projektstatus

    Während für den Abschnitt Ost das UVP-Verfahren noch im Gange war, war der Baubeginn für den Abschnitt West bereits für das Frühjahr 2013 geplant. Im November 2012 wurde im Namen der ASFINAG begonnen, Schlägerungen im Verlauf der geplanten Strecke durchzuführen. Diese Schlägerungsarbeiten wurden aufgrund eines Formalfehlers am 24. November 2012 vorläufig gestoppt.

    Außerdem ließ die ASFINAG im Dezember 2012 archäologische Grabungen bei Königsdorf durchführen. Dabei wurden viele Keramikteile aus der Jungsteinzeit gefunden. Aufgrund dieser Funde vermuten Archäologen eine der ältesten dörflichen Ansiedlungen des Burgenlandes aus einer Zeit 4000 vor Christus.

    Aufgrund eines Verfahrensfehlers bei der UVP musste diese neu aufgerollt werden, sodass der Baubeginn auf frühestens Herbst 2013 verschoben werden musste. Nach Berichten und Änderungen bei den Instanzenwegen zum UVP war zum Stand März 2014 ein Baubeginn allerdings noch nicht absehbar. Im Februar 2015 wurde schließlich die UVP positiv abgeschlossen und der Baubeginn für das erste Halbjahr 2015 für den West- und für das erste Halbjahr 2016 für den Ostabschnitt, jeweils mit der Verkehrsfreigabe 2021, verlautbart.

    Ab April 2017 hatte die ASFINAG die Errichtung einer Baustraße geplant. Am 20. April 2017 hob der Verwaltungsgerichtshof die Wasserrechtsbescheide auf, es wurde mit einer Verzögerung des Baubeginns um bis zu einem Jahr gerechnet, da zum Zeitpunkt der Erteilung der Bescheide der hierfür erforderliche Bescheid der Umweltverträglichkeitsprüfung vorlag. Baubeginn war im Juni 2018.

    Seit Jänner 2019 sind vier Teile des Abschnittes West in Bau:

    • der Knoten Riegersdorf als neue Anschlussstelle der S 7 an die A 2,
    • die Klappbrücken über Lahnbach und Lafnitz,
    • der Tunnel Rudersdorf,
    • der ÖBB-Thermenbahn-Übergang.

    Die ASFINAG kündigte im März 2019 an, die Fürstenfelder Schnellstraße werde Ende 2023 inklusive Abschnitt Ost, dessen Bau 2020 beginnen solle, fertiggestellt sein. Ende September 2020 erfolgte der Spatenstich im Abschnitt Ost. Die ASFINAG nannte Investitionen von insgesamt 750 Millionen Euro.

    Im September 2020 wurde bekannt, dass sich die Fertigstellung des Abschnittes Ost um ein Jahr von 2023 auf 2024 verzögere, da der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling (eine geschützte Schmetterlingsart) auf der Trasse im Abschnitt Ost entdeckt worden ist und dafür noch Ausgleichsflächen geschaffen werden müssen.

    2021 war Baubeginn für den Tunnel Speltenbach und 2022 für den Tunnel Königsdorf. 2022 wurde an vier Feuerwehren im Bezirk Jennersdorf je ein Tunnelrüstlöschfahrzeug übergeben.

    2023 wurde die Freigabe des Abschnittes Ost auf Mitte 2025 verschoben. Der Abschnitt West wurde Ende 2023 fertiggestellt und befand sich bis zur Eröffnung im Probebetrieb.

    Die Verkehrsfreigabe des Abschnittes West, der durch ein Fest am 22. März 2024 offiziell eröffnet wurde, erfolgte am 23. März 2024 um 14:00 Uhr.

    Nach der voraussichtlichen Eröffnung vom Abschnitt Ost im September 2025 wird auch eine Mautgebühr auf der M80 in Ungarn fällig.

    Verkehrszahlen

    Bei Fürstenfeld wurde für 2010 ein jahresdurchschnittlicher täglicher Verkehr auf der B 319 von 12.800 Kfz (Schwerverkehrsanteil: 13 %) am Querschnitt zwischen Altenmarkt bei Fürstenfeld und der Kreuzung mit der L 401 und von 13.300 Kfz (Schwerverkehrsanteil 14 %) am Querschnitt zwischen der Einmündung der L 207 und der Landesgrenze Steiermark/Burgenland ermittelt. Bei der A 2-Anschlussstelle Ilz-Fürstenfeld betrug der jahresdurchschnittliche tägliche Verkehr 12.800 Kfz (Schwerverkehrsanteil 16 %). An den Querschnitten im Burgenland wurden niedrigere Werte ermittelt: Am Grenzübergang Heiligenkreuz wurde 2010 ein jahresdurchschnittlicher täglicher Verkehr von 4375 Kfz pro 24 h gemessen, davon 720 Lkw-ähnliche Kfz (Lkw > 3,5 t, Sattel- und Lastzüge, Pkw mit Anhänger und Busse).

    Im Bereich um Fürstenfeld besteht ein regionales Verkehrsproblem (18.500 Fahrzeuge) aufgrund der Zentralort-Funktion als größte Stadt des Bezirks Hartberg-Fürstenfeld. Demgemäß sinkt das Verkehrsaufkommen sowohl in Richtung Autobahn A 2 (Großwilfersdorf ca. 15.000 Fahrzeuge, davon 2.000 LKWs) als auch in Richtung Grenze zu Ungarn bei Heiligenkreuz sehr deutlich. Nur in den Jahren unmittelbar nach dem Fallen des „Eisernen Vorhanges“ gab es eine zeitlich begrenzte Verkehrsspitze mit ca. 9000 Fahrzeugen über die Grenze. Ab 1993 hat sich die Frequenz über Heiligenkreuz sowohl bei PKW als auch bei LKW auf besagte Werte stabilisiert.

    Gegenüber 2008 sei der Verkehr auf der B 319 um 15 % zurückgegangen, so die Initiative „Zukunft statt Autobahn“.

    Die Verkehrsprognosen der Autobahngesellschaft ASFINAG hingegen gehen davon aus, dass ohne Bau der S 7 und ohne Realisierung anderer verkehrslenkender Maßnahmen (sogenannte „Null-Variante“) die Verkehrsbelastung bei Großwilfersdorf im Jahr 2020 bei ca. 22.000 Fahrzeugen (davon ca. 5.000 LKW) liegen könnte. Das Verkehrsaufkommen beim Grenzübergang Heiligenkreuz läge nach diesen Berechnungen 2020 bei ca. 10.000 Fahrzeugen täglich. Bei einem Bau der S 7 würde sich die Verkehrsbelastung innerhalb der Orte entlang der B 319, nach Schätzung der ASFINAG, ungefähr halbieren. Dieselben Untersuchungen prognostizieren auch einen Anstieg des Gesamtverkehrs im Talraum durch den Bau der S 7.

    Laut einer Pressemitteilung der ASFINAG von 2012 würden in der sog. „Null-Variante“ durch Großwilfersdorf im Jahr 2025 etwa 22.000 Pkw und Lkw fahren. Durch die Schnellstraße finde eine Verlagerung statt; durch das Ortsgebiet seien dann nur noch 6.000 Fahrzeuge pro Tag prognostiziert.

    Die Verkehrsprognosen der ASFINAG sind teilweise umstritten, da die bisherige Entwicklung den prognostizierten Trend nicht bestätigt.

    62 % des PKW-Verkehrs auf der Höhe von Fürstenfeld stammt aus dem ehemaligen Bezirk Fürstenfeld selbst oder aus seinen Nachbarbezirken, 25 % aus dem übrigen Österreich. Nur 13 % der Fahrten stammen aus dem Ausland. Beim LKW-Verkehr stammt ein Drittel aus dem ehemaligen Bezirk Fürstenfeld und den Nachbarbezirken, ein weiteres Drittel ist inländischer LKW-Verkehr und nur ein Drittel stammt aus dem Ausland. Auch diese Zählungen zeigen die zentralörtliche und sternförmige Verkehrsverteilung um den Zentralort Fürstenfeld auf.

    Bürgerinitiativen & Gemeinden

    Die Bürgerinitiative „Allianz gegen die S 7“ kämpft gegen den geplanten Bau der Schnellstraße.

    Mehrere Gemeinden haben sich per Volksbefragung gegen die von der ASFINAG vorgeschlagenen Pläne ausgesprochen. Als erste Gemeinde hat sich der burgenländische Ort Königsdorf am 3. April 2005 gegen die geplante Schnellstraße ausgesprochen. Dabei votierten rund 78 % (Beteiligung: 75,5 %) gegen die S 7. Bei Volksbefragungen am 13. November 2005 stimmten in Deutsch Minihof 71 % (Beteiligung: 54 %) und Wallendorf 83 % (Beteiligung 43 %) gegen die S 7. Gegen die vorliegende Trasse stimmten am 24. April 2005 in Deutsch Kaltenbrunn 82 % (Beteiligung: 65 %). In Poppendorf im Burgenland befürwortete die Mehrheit der Abstimmenden die vorliegende Trasse (56 %, Beteiligung 65 %).

    Bei einer Volksbefragung in der steirischen Gemeinde Hainersdorf am 18. Dezember 2005 waren 57,81 % der gültigen Stimmen für den Bau der S 7 (Beteiligung: 55,7 %). Während sich im Ortsteil Hainersdorf eine Mehrheit (90 zu 24 Stimmen, Beteiligung 47,6 %) für den Bau der S 7 aussprach, stimmten die Bewohner von Riegersdorf unmittelbar am geplanten Knoten A 2/S 7 (69 zu 61 Stimmen, Beteiligung 68,6 %) und Obgrün (34 zu 23 Stimmen, Beteiligung 51,4 %) gegen den Bau der S 7. Am 16. Dezember 2005 gab der Fürstenfelder Gemeinderat mit den Stimmen von ÖVP und des BZÖ, in Verwerfung eines früheren Beschlusses keine S 7 auf dem Fürstenfelder Hotter zu dulden, die Zustimmung zur Nordvariante über Fürstenfelder Gemeindegebiet. Die geplante Trasse verläuft nunmehr durch das Fürstenfelder Abfallwirtschaftszentrum, welches abgesiedelt werden musste.

    Argumente für und gegen die S 7

    Teile der Bevölkerung sehen den Bau als nicht erforderlich an, da andere Maßnahmen schneller, kostengünstiger und effektiver zu einer Entlastung der derzeitigen Bundesstraße führen würden. Dazu werden etwa Nachtfahrverbote für LKW, die Wiedererrichtung der Brückenwaage beim Grenzübergang Heiligenkreuz, zumindest eine Südumfahrung für Großwilfersdorf, sowie die Abänderung des derzeitigen Verkehrslenkungskonzeptes gezählt.

    Im Spätsommer 2008 wurde die slowenische Autobahn A5 eröffnet, die von Maribor über Murska Sobota weiter als M70/M7 nach Budapest führt. Dies wird voraussichtlich zu einer geringen Verkehrsreduktion auf der Fürstenfelder Straße führen.

    Befürworter regionaler Verkehrslösungen argumentieren mit den sternförmigen Verkehrsströmen um den Zentralort Fürstenfeld: Es wird seitens namhafter Verkehrsplaner (z. B. Prof. Hermann Knoflacher auf einer Veranstaltung in der Fürstenfelder Stadthalle, April 2004) bezweifelt, dass eine linienförmige S 7 für ein sternförmig gelagertes Problem eine Lösung bieten kann. Im Gegenzug wird befürchtet, dass insbesondere nach dem Ausbau der M80 auf ungarischer Seite eine Ost-West-Transitstrecke geöffnet wird, womit gerade durch den internationalen Lückenschluss eine Verkehrslawine losgetreten würde. Dies würde laut S 7-Gegnern in den relativ engen Tälern von Lafnitz (europäischer Modellfluss) und Feistritz zu schweren Einbußen für die Lebens- und Naturraumqualität und damit zu gravierenden Nachteilen für die regionale Entwicklung führen.

    Befürworter der S 7 halten dagegen den Bau der S 7 für eine Entlastung der Bevölkerung. Besonders nach Fertigstellung der ungarischen M80 wird, laut den Befürwortern, vermehrt Verkehr über die B 319 fließen.

    Befürworter argumentieren oft, dass eine leistungsfähige Verkehrsverbindung die wirtschaftliche Entwicklung der Region positiv beeinflussen würde. Untersuchungen anderer Regionen in Österreich zeigen jedoch eher gegenteilige Entwicklungen auf. Überall dort, wo Großräume durch hochrangige Straßennetze miteinander verbunden wurden, konnte in dazwischen liegenden ländlichen Gegenden eine wirtschaftliche Verschlechterung zugunsten der Zentren nachgewiesen werden (). Nach einer von Autobahngegnern durchgeführten Umfrage unter rund 100 regionalen Wirtschaftsbetrieben im Lafnitz- und Feistritztal, sieht eine deutliche Mehrheit ausschließlich Nachteile im Bau der S 7.

    Läufe auf der Schnellstraße

    Marathonlauf 2021

    Der Bauherr Asfinag veröffentlichte am 11. Mai 2021, dass am Pfingstwochenende zu einem je nach Wettervorhersage kurzfristig noch festzulegenden Termin auf der S7-Baustelle ein Marathonlauf veranstaltet wird. Laut Asfinag werde damit weltweit zum ersten Mal eine Schnellstraßenbaustelle für einen Marathonlauf genutzt. Genutzt wurde die Trasse entlang eines knapp 3 Kilometer langen etwa West-Ost und dabei leicht gekurvt verlaufenden Stücks der S7 ab ihrem westlichen Anfang am Knoten mit der A2. Die Veranstaltung wurde für Profis ausgerichtet und wegen der COVID-19-Pandemie ohne Zuschauende durchgeführt. Die schnell belaufbare Straße ließ gute Ergebnisse erwarten. Ziel war es, dass Teilnehmende die Qualifikationszeit für die um ein Jahr verlegten Qlympischen Sommerspiele in Tokio erreichen.

    Wegen der Brückenbaustellen machte die Laufstrecke an zwei Straßenquerungen jeweils eine kleine U-Ausbuchtung nach Süd bzw. Nord und wurde über die dortigen Baubegleitstraßen geführt. Diese waren für schwere Lkw zweispurig für Zweirichtungsverkehr ausgebildet. Am Beginn und Ende des genützten Trassenstücks lagen die zwei Umkehrpunkte. Die Laufrunde über beide Turningpoints hinweg war etwas länger als 6 Kilometer. Der Halbmarathon nützte diese Runde etwa 3,5-, der Marathon etwa 7-mal.

    Die Veranstaltung wurde am Pfingstsonntag den 23. Mai 2021 durchgeführt, allerdings waren die Witterungsbedingungen durch starken Dauerregen für die 105 Laufenden aus über 30 Nationen schwierig. So konnten die österreichischen Olympiahoffnungen Eva Wutti und Valentin Pfeil die Erwartungen nicht erfüllen und scheiterten an der Olympianorm von 2:29:30 bzw. 2:11:30 Stunden. Andere Teilnehmende konnten, zum Teil mit persönlichen Bestleistungen wie die Niederländerin Andrea Deelstra auf der Halbdistanz oder die Kasachin Zhanna Mamazhanova über 42,195 Kilometer, noch kurzfristig auf den Olympiazug aufspringen.

    Eröffnungslauf 2025

    Für den 19. September 2025 ist zur Feier der Verkehrsfreigabe des Ostabschnittes der S7 ein Eröffnungslauf geplant.

    Anmerkungen

    1. genannt ist in der Kopfzeile der Quelle das Jahr 2005, in den methodischen Erläuterungen in der Quelle ist allerdings von Zählungen im Burgenland ab 2007 die Rede, sodass 2010 gemeint sein dürfte.

    Einzelnachweise

    1. ASFINAG S 7 Fürstenfelder Schnellstraße (Memento vom 14. Oktober 2013 im Internet Archive), abgerufen am 14. Februar 2015
    2. Beschwerden gegen Bau von S7 abgelehnt. 25. Oktober 2016, abgerufen am 23. November 2023. 
    3. S 7 Fürstenfelder Schnellstraße Riegersdorf Staatsgrenze bei Heiligenkreuz. In: asfinag.at. Abgerufen am 17. Februar 2023. 
    4. Fürstenfelder Schnellstraße: Vorarbeiten für die S 7 laufen. In: meinbezirk.at. 9. Juni 2018, abgerufen am 23. November 2023. 
    5. Baustopp S7: Baubeginn verzögert sich. In: burgenland.ORF.at. 5. Mai 2017, abgerufen am 23. November 2023. 
    6. Schnellstraße M8 bis zur österreichischen Grenze bei Heiligenkreuz kurz vor Fertigstellung. ungarnheute.hu, abgerufen am 1. August 2021. 
    7. S 7 Fürstenfelder Schnellstraße. ASFiNAG, abgerufen am 13. September 2024. 
    8. Baubeginn für S7 verzögert sich. In: burgenland.orf.at. 24. November 2012, abgerufen am 23. November 2023. 
    9. Grabungen könnten S7 verzögern. In: burgenland.orf.at. 16. Dezember 2012, abgerufen am 23. November 2023. 
    10. S 7 Fürstenfelder Schnellstrasse Riegersdorf (A 2) – Staatsgrenze bei Heiligenkreuz. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 2. Februar 2013; abgerufen am 5. Februar 2013. 
    11. Weiter Verzögerung bei Baubeginn der S7. In: steiermark.orf.at. 24. März 2014, abgerufen am 23. November 2023. 
    12. "Grünes Licht" für die S7. verkehr.steiermark.at, 18. Februar 2015, abgerufen am 23. November 2023. 
    13. Kleine Zeitung 2017-12-25:Animation S7 www.vimeo.com. Abgerufen am 25. Dezember 2017. 
    14. S 7 Fürstenfelder Schnellstraße Riegersdorf Staatsgrenze bei Heiligenkreuz, auf asfinag.at, abgerufen am 26. Jänner 2019
    15. S 7 Fürstenfelder Schnellstraße: Das passiert noch in diesem Jahr. In: meinbezirk.at. 31. August 2018, abgerufen am 23. November 2023. 
    16. ASFINAG investiert in der Steiermark 267 Millionen Euro@1@2 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2025. Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Presseinformation, abgerufen am 23. März 2019.
    17. S7: Startschuss für Abschnitt Ost. In: burgenland.ORF.at. Abgerufen am 30. September 2020. 
    18. Schmetterling verzögert S7-Fertigstellung um ein Jahr. In: meinbezirk.at. 29. September 2020, abgerufen am 23. November 2023. 
    19. Vier "Portalfeuerwehren" sorgen auf S 7 für Sicherheit im Tunnel. 22. August 2022, abgerufen am 23. November 2023. 
    20. S7: Tunnel Rudersdorf fast fertig. In: burgenland.orf.at. 24. Mai 2023, abgerufen am 23. Mai 2023. 
    21. Westabschnitt Riegersdorf - Dobersdorf: Countdown für die S7-Eröffnung läuft. In: meinbezirk.at. 17. Januar 2024, abgerufen am 24. Januar 2024. 
    22. Mit einem Fest in der Unterflurtrasse wird die S7 Ende März eröffnet. 9. Februar 2024, abgerufen am 14. Februar 2024. 
    23. Mautinformation. 16. Juni 2025, abgerufen am 16. Juni 2025. 
    24. Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (Hrsg.): Auswertung der Straßenverkehrszählung 2010 auf Autobahnen, Schnellstraßen und Landesstraßen B, S. 45, abgerufen am 31. Mai 2014.
    25. Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (Hrsg.): Auswertung der Straßenverkehrszählung 2010 auf Autobahnen, Schnellstraßen und Landesstraßen B, S. 21, abgerufen am 31. Mai 2014.
    26. Homepage der „Allianz gegen die S 7“
    27. Marathon auf S7-Baustelle zu Pfingsten. In: steiermark.orf.at. 11. Mai 2021, abgerufen am 23. November 2023. 
    28. Auf der Fürstenfelder Schnellstraße im Laufschritt nach Tokio. In: MeinBezirk.at. 11. Mai 2021, abgerufen am 13. September 2024. 
    29. S7 Marathon – unser Blick zurück, our review. In: run2gether. Abgerufen am 13. September 2024. 
    30. S7 Eröffnungslauf "Ein Lauf für Groß und Klein auf der neuen S7 Fürstenfelder Schnellstraße". In: raceresult.com. Abgerufen am 13. Juli 2025. 

    Weblinks

    Commons: Fürstenfelder Schnellstraße – Sammlung von Bildern
    • Offizielle Projektbeschreibung des Ministeriums für Verkehr
    • Projektbeschreibungsseite der ASFINAG
    • Allianz gegen die S7: Bürgerinitiative für lokale Verkehrslösungen
    • Bürgerinitiative Riegersdorf ohne S7
    V – D
       Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich
    Autobahnen

    A 1 West Autobahn • A 2 Süd Autobahn • A 3 Südost Autobahn • A 4 Ost Autobahn • A 5 Nord/Weinviertel Autobahn • A 6 Nordost Autobahn • A 7 Mühlkreis Autobahn • A 8 Innkreis Autobahn • A 9 Pyhrn Autobahn • A 10 Tauern Autobahn • A 11 Karawanken Autobahn • A 12 Inntal Autobahn • A 13 Brenner Autobahn • A 14 Rheintal/Walgau Autobahn • A 21 Wiener Außenring Autobahn • A 22 Donauufer Autobahn • A 23 Autobahn Südosttangente Wien • A 25 Welser Autobahn • A 26 Linzer Autobahn

    Schnellstraßen

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    Autor: www.NiNa.Az

    Veröffentlichungsdatum: 17 Jul 2025 / 11:22

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    Die Furstenfelder Schnellstrasse S7 ist eine teilweise in Bau befindliche Schnellstrasse in Osterreich und Teil der Europastrasse E66 Der Westabschnitt von Knoten Riegersdorf bis Dobersdorf wurde am 22 Marz 2024 eroffnet und steht im Rang einer Autobahn siehe Liste der Autobahnen und Schnellstrassen in Osterreich Sie soll die Grossraume Graz und Budapest miteinander verbinden und die bestehende Furstenfelder Strasse B319 vom Transitverkehr entlasten Die S7 wird vom Knoten Riegersdorf an der Sud Autobahn A2 uber Furstenfeld zur ungarischen Grenze bei Heiligenkreuz fuhren und dort in die ungarische Schnellstrasse M80 einmunden die 2021 eroffnet wurde Schnellstrasse S7 in OsterreichFurstenfelder Schnellstrasse KarteVerlauf der S 7 In Betrieb In Bau Alle Koordinaten OSM WikiMapBasisdatenBetreiber Strassenbeginn Riegersdorf 47 6 0 N 15 59 3 O 47 100059 15 984099 Strassenende Heiligenkreuz im Lafnitztal 46 58 35 N 16 16 36 O 46 976285 16 276578 Gesamtlange 28 4 km davon in Betrieb 14 8 km davon in Bau 13 6 kmBundesland Steiermark Steiermark Burgenland BurgenlandAusbauzustand Baubeginn 2018Status Freigabe bis DobersdorfStrassenverlaufLand Steiermark 0 Riegersdorf 3 Wildbrucke 40 m 4 1 HuhnerbachSpeltenbach 984 m 8 5 Furstenfeld 8 401 8 8 ThermenbahnLand Burgenland 9 4 Lafnitz 10 Lahnbach 10 9 Rudersdorf 11 Rudersdorf 2 875 m 14 8 Ubergang Autobahn Autostrasse 15 provisorische Anbindung Dobersdorf 18 LimbachKonigsdorf 696 m 20 3 Konigsdorf 20 20 8 Marbach 22 Hoppachbach 22 3 Grunbrucke Rosendorferstrasse 23 2 Fidischbach 26 7 Heiligenkreuz im Lafnitztal 27 362 27 2 Lahnbach 27 7 Heiligenkreuz Mogersdorf 28 4 Grenzubergang Heiligenkreuz im Lafnitztal AT Szentgotthard HU Weiter auf BudapestIn BauIn PlanungSection ControlVerkehrsbeeinflussungsanlageDie S 7 im UberblickDas Gesamtprojekt war 2016 mit etwa 630 Millionen Euro budgetiert und sollte zwischen 2016 und 2024 realisiert werden 2023 nannte die ASFINAG Kosten von ca 857 Millionen Euro Abschnitt West Im Abschnitt Riegersdorf Furstenfeld verlauft die Trasse nordlich der bestehenden B 319 durch einen Wald teilweise im Tunnel bzw als Unterflurtrasse Nordlich von Speltenbach ist die Anschlussstelle Furstenfeld Im Anschluss quert die S 7 die Thermenbahn und die Lafnitz Es folgt die Anschlussstelle Rudersdorf und ein etwa drei Kilometer langer Tunnel welcher Rudersdorf nordostlich umfahrt Bis zur Fertigstellung des Ost Abschnittes mundet die S 7 ostlich von Rudersdorf mit einer provisorischen Anbindung bei Dobersdorf in die bestehende Furstenfelder Strasse ein Der Bau dieses Abschnittes war ursprunglich zwischen 2015 und 2021 vorgesehen begann allerdings erst im Juni 2018 Die Kosten fur diesen Abschnitt sollten 488 Millionen Euro betragen Abschnitt Ost Parkplatz Heiligenkreuz im Lafnitztal MogersdorfPlanung fur doppelte Breite der S7 Nach Unterquerung der Gussinger Strasse B 57 in einer knapp 700 m langen Unterflurtrasse hinter der die Anschlussstelle Konigsdorf errichtet wird fuhrt die S 7 sudlich der B 65 mit zum Teil nur 400 m Entfernung zu den Wohngebieten und nordlich der Lafnitz bis zur ungarischen Grenze bei Heiligenkreuz wo ebenfalls eine Anschlussstelle im Bau ist Kurz vor der Grenze entsteht die PWC Anlage Heiligenkreuz Mogersdorf Sudlich der zweistreifigen Trasse wird fur einen moglichen zukunftigen Ausbau Platz fur die zweite Fahrbahn gelassen Brucken uber die Strasse werden schon fur die doppelte Breite errichtet Die Verkehrsfreigabe des Abschnittes Ost erfolgt voraussichtlich Mitte 2025 ProjektstatusKnoten Riegersdorf S7 A2Tunnel SpeltenbachTunnel RudersdorfAbschnitt West Ausfahrt Dobersdorf ab Anfang 2024 Tunnel KonigsdorfFeuerwehr Tunnelrustloschfahrzeug RLFA T Wahrend fur den Abschnitt Ost das UVP Verfahren noch im Gange war war der Baubeginn fur den Abschnitt West bereits fur das Fruhjahr 2013 geplant Im November 2012 wurde im Namen der ASFINAG begonnen Schlagerungen im Verlauf der geplanten Strecke durchzufuhren Diese Schlagerungsarbeiten wurden aufgrund eines Formalfehlers am 24 November 2012 vorlaufig gestoppt Ausserdem liess die ASFINAG im Dezember 2012 archaologische Grabungen bei Konigsdorf durchfuhren Dabei wurden viele Keramikteile aus der Jungsteinzeit gefunden Aufgrund dieser Funde vermuten Archaologen eine der altesten dorflichen Ansiedlungen des Burgenlandes aus einer Zeit 4000 vor Christus Aufgrund eines Verfahrensfehlers bei der UVP musste diese neu aufgerollt werden sodass der Baubeginn auf fruhestens Herbst 2013 verschoben werden musste Nach Berichten und Anderungen bei den Instanzenwegen zum UVP war zum Stand Marz 2014 ein Baubeginn allerdings noch nicht absehbar Im Februar 2015 wurde schliesslich die UVP positiv abgeschlossen und der Baubeginn fur das erste Halbjahr 2015 fur den West und fur das erste Halbjahr 2016 fur den Ostabschnitt jeweils mit der Verkehrsfreigabe 2021 verlautbart Ab April 2017 hatte die ASFINAG die Errichtung einer Baustrasse geplant Am 20 April 2017 hob der Verwaltungsgerichtshof die Wasserrechtsbescheide auf es wurde mit einer Verzogerung des Baubeginns um bis zu einem Jahr gerechnet da zum Zeitpunkt der Erteilung der Bescheide der hierfur erforderliche Bescheid der Umweltvertraglichkeitsprufung vorlag Baubeginn war im Juni 2018 Seit Janner 2019 sind vier Teile des Abschnittes West in Bau der Knoten Riegersdorf als neue Anschlussstelle der S 7 an die A 2 die Klappbrucken uber Lahnbach und Lafnitz der Tunnel Rudersdorf der OBB Thermenbahn Ubergang Die ASFINAG kundigte im Marz 2019 an die Furstenfelder Schnellstrasse werde Ende 2023 inklusive Abschnitt Ost dessen Bau 2020 beginnen solle fertiggestellt sein Ende September 2020 erfolgte der Spatenstich im Abschnitt Ost Die ASFINAG nannte Investitionen von insgesamt 750 Millionen Euro Im September 2020 wurde bekannt dass sich die Fertigstellung des Abschnittes Ost um ein Jahr von 2023 auf 2024 verzogere da der Dunkle Wiesenknopf Ameisenblauling eine geschutzte Schmetterlingsart auf der Trasse im Abschnitt Ost entdeckt worden ist und dafur noch Ausgleichsflachen geschaffen werden mussen 2021 war Baubeginn fur den Tunnel Speltenbach und 2022 fur den Tunnel Konigsdorf 2022 wurde an vier Feuerwehren im Bezirk Jennersdorf je ein Tunnelrustloschfahrzeug ubergeben 2023 wurde die Freigabe des Abschnittes Ost auf Mitte 2025 verschoben Der Abschnitt West wurde Ende 2023 fertiggestellt und befand sich bis zur Eroffnung im Probebetrieb Die Verkehrsfreigabe des Abschnittes West der durch ein Fest am 22 Marz 2024 offiziell eroffnet wurde erfolgte am 23 Marz 2024 um 14 00 Uhr Nach der voraussichtlichen Eroffnung vom Abschnitt Ost im September 2025 wird auch eine Mautgebuhr auf der M80 in Ungarn fallig VerkehrszahlenVollendeter Strassenanschluss in Ungarn Bei Furstenfeld wurde fur 2010 ein jahresdurchschnittlicher taglicher Verkehr auf der B 319 von 12 800 Kfz Schwerverkehrsanteil 13 am Querschnitt zwischen Altenmarkt bei Furstenfeld und der Kreuzung mit der L 401 und von 13 300 Kfz Schwerverkehrsanteil 14 am Querschnitt zwischen der Einmundung der L 207 und der Landesgrenze Steiermark Burgenland ermittelt Bei der A 2 Anschlussstelle Ilz Furstenfeld betrug der jahresdurchschnittliche tagliche Verkehr 12 800 Kfz Schwerverkehrsanteil 16 An den Querschnitten im Burgenland wurden niedrigere Werte ermittelt Am Grenzubergang Heiligenkreuz wurde 2010 ein jahresdurchschnittlicher taglicher Verkehr von 4375 Kfz pro 24 h gemessen davon 720 Lkw ahnliche Kfz Lkw gt 3 5 t Sattel und Lastzuge Pkw mit Anhanger und Busse Im Bereich um Furstenfeld besteht ein regionales Verkehrsproblem 18 500 Fahrzeuge aufgrund der Zentralort Funktion als grosste Stadt des Bezirks Hartberg Furstenfeld Demgemass sinkt das Verkehrsaufkommen sowohl in Richtung Autobahn A 2 Grosswilfersdorf ca 15 000 Fahrzeuge davon 2 000 LKWs als auch in Richtung Grenze zu Ungarn bei Heiligenkreuz sehr deutlich Nur in den Jahren unmittelbar nach dem Fallen des Eisernen Vorhanges gab es eine zeitlich begrenzte Verkehrsspitze mit ca 9000 Fahrzeugen uber die Grenze Ab 1993 hat sich die Frequenz uber Heiligenkreuz sowohl bei PKW als auch bei LKW auf besagte Werte stabilisiert Gegenuber 2008 sei der Verkehr auf der B 319 um 15 zuruckgegangen so die Initiative Zukunft statt Autobahn Die Verkehrsprognosen der Autobahngesellschaft ASFINAG hingegen gehen davon aus dass ohne Bau der S 7 und ohne Realisierung anderer verkehrslenkender Massnahmen sogenannte Null Variante die Verkehrsbelastung bei Grosswilfersdorf im Jahr 2020 bei ca 22 000 Fahrzeugen davon ca 5 000 LKW liegen konnte Das Verkehrsaufkommen beim Grenzubergang Heiligenkreuz lage nach diesen Berechnungen 2020 bei ca 10 000 Fahrzeugen taglich Bei einem Bau der S 7 wurde sich die Verkehrsbelastung innerhalb der Orte entlang der B 319 nach Schatzung der ASFINAG ungefahr halbieren Dieselben Untersuchungen prognostizieren auch einen Anstieg des Gesamtverkehrs im Talraum durch den Bau der S 7 Laut einer Pressemitteilung der ASFINAG von 2012 wurden in der sog Null Variante durch Grosswilfersdorf im Jahr 2025 etwa 22 000 Pkw und Lkw fahren Durch die Schnellstrasse finde eine Verlagerung statt durch das Ortsgebiet seien dann nur noch 6 000 Fahrzeuge pro Tag prognostiziert Die Verkehrsprognosen der ASFINAG sind teilweise umstritten da die bisherige Entwicklung den prognostizierten Trend nicht bestatigt 62 des PKW Verkehrs auf der Hohe von Furstenfeld stammt aus dem ehemaligen Bezirk Furstenfeld selbst oder aus seinen Nachbarbezirken 25 aus dem ubrigen Osterreich Nur 13 der Fahrten stammen aus dem Ausland Beim LKW Verkehr stammt ein Drittel aus dem ehemaligen Bezirk Furstenfeld und den Nachbarbezirken ein weiteres Drittel ist inlandischer LKW Verkehr und nur ein Drittel stammt aus dem Ausland Auch diese Zahlungen zeigen die zentralortliche und sternformige Verkehrsverteilung um den Zentralort Furstenfeld auf Burgerinitiativen amp GemeindenDie Burgerinitiative Allianz gegen die S 7 kampft gegen den geplanten Bau der Schnellstrasse Mehrere Gemeinden haben sich per Volksbefragung gegen die von der ASFINAG vorgeschlagenen Plane ausgesprochen Als erste Gemeinde hat sich der burgenlandische Ort Konigsdorf am 3 April 2005 gegen die geplante Schnellstrasse ausgesprochen Dabei votierten rund 78 Beteiligung 75 5 gegen die S 7 Bei Volksbefragungen am 13 November 2005 stimmten in Deutsch Minihof 71 Beteiligung 54 und Wallendorf 83 Beteiligung 43 gegen die S 7 Gegen die vorliegende Trasse stimmten am 24 April 2005 in Deutsch Kaltenbrunn 82 Beteiligung 65 In Poppendorf im Burgenland befurwortete die Mehrheit der Abstimmenden die vorliegende Trasse 56 Beteiligung 65 Bei einer Volksbefragung in der steirischen Gemeinde Hainersdorf am 18 Dezember 2005 waren 57 81 der gultigen Stimmen fur den Bau der S 7 Beteiligung 55 7 Wahrend sich im Ortsteil Hainersdorf eine Mehrheit 90 zu 24 Stimmen Beteiligung 47 6 fur den Bau der S 7 aussprach stimmten die Bewohner von Riegersdorf unmittelbar am geplanten Knoten A 2 S 7 69 zu 61 Stimmen Beteiligung 68 6 und Obgrun 34 zu 23 Stimmen Beteiligung 51 4 gegen den Bau der S 7 Am 16 Dezember 2005 gab der Furstenfelder Gemeinderat mit den Stimmen von OVP und des BZO in Verwerfung eines fruheren Beschlusses keine S 7 auf dem Furstenfelder Hotter zu dulden die Zustimmung zur Nordvariante uber Furstenfelder Gemeindegebiet Die geplante Trasse verlauft nunmehr durch das Furstenfelder Abfallwirtschaftszentrum welches abgesiedelt werden musste Argumente fur und gegen die S 7 Teile der Bevolkerung sehen den Bau als nicht erforderlich an da andere Massnahmen schneller kostengunstiger und effektiver zu einer Entlastung der derzeitigen Bundesstrasse fuhren wurden Dazu werden etwa Nachtfahrverbote fur LKW die Wiedererrichtung der Bruckenwaage beim Grenzubergang Heiligenkreuz zumindest eine Sudumfahrung fur Grosswilfersdorf sowie die Abanderung des derzeitigen Verkehrslenkungskonzeptes gezahlt Im Spatsommer 2008 wurde die slowenische Autobahn A5 eroffnet die von Maribor uber Murska Sobota weiter als M70 M7 nach Budapest fuhrt Dies wird voraussichtlich zu einer geringen Verkehrsreduktion auf der Furstenfelder Strasse fuhren Befurworter regionaler Verkehrslosungen argumentieren mit den sternformigen Verkehrsstromen um den Zentralort Furstenfeld Es wird seitens namhafter Verkehrsplaner z B Prof Hermann Knoflacher auf einer Veranstaltung in der Furstenfelder Stadthalle April 2004 bezweifelt dass eine linienformige S 7 fur ein sternformig gelagertes Problem eine Losung bieten kann Im Gegenzug wird befurchtet dass insbesondere nach dem Ausbau der M80 auf ungarischer Seite eine Ost West Transitstrecke geoffnet wird womit gerade durch den internationalen Luckenschluss eine Verkehrslawine losgetreten wurde Dies wurde laut S 7 Gegnern in den relativ engen Talern von Lafnitz europaischer Modellfluss und Feistritz zu schweren Einbussen fur die Lebens und Naturraumqualitat und damit zu gravierenden Nachteilen fur die regionale Entwicklung fuhren Befurworter der S 7 halten dagegen den Bau der S 7 fur eine Entlastung der Bevolkerung Besonders nach Fertigstellung der ungarischen M80 wird laut den Befurwortern vermehrt Verkehr uber die B 319 fliessen Befurworter argumentieren oft dass eine leistungsfahige Verkehrsverbindung die wirtschaftliche Entwicklung der Region positiv beeinflussen wurde Untersuchungen anderer Regionen in Osterreich zeigen jedoch eher gegenteilige Entwicklungen auf Uberall dort wo Grossraume durch hochrangige Strassennetze miteinander verbunden wurden konnte in dazwischen liegenden landlichen Gegenden eine wirtschaftliche Verschlechterung zugunsten der Zentren nachgewiesen werden Nach einer von Autobahngegnern durchgefuhrten Umfrage unter rund 100 regionalen Wirtschaftsbetrieben im Lafnitz und Feistritztal sieht eine deutliche Mehrheit ausschliesslich Nachteile im Bau der S 7 Laufe auf der SchnellstrasseMarathonlauf Umkehrpunkt auf der S7Marathonlauf 2021 Der Bauherr Asfinag veroffentlichte am 11 Mai 2021 dass am Pfingstwochenende zu einem je nach Wettervorhersage kurzfristig noch festzulegenden Termin auf der S7 Baustelle ein Marathonlauf veranstaltet wird Laut Asfinag werde damit weltweit zum ersten Mal eine Schnellstrassenbaustelle fur einen Marathonlauf genutzt Genutzt wurde die Trasse entlang eines knapp 3 Kilometer langen etwa West Ost und dabei leicht gekurvt verlaufenden Stucks der S7 ab ihrem westlichen Anfang am Knoten mit der A2 Die Veranstaltung wurde fur Profis ausgerichtet und wegen der COVID 19 Pandemie ohne Zuschauende durchgefuhrt Die schnell belaufbare Strasse liess gute Ergebnisse erwarten Ziel war es dass Teilnehmende die Qualifikationszeit fur die um ein Jahr verlegten Qlympischen Sommerspiele in Tokio erreichen Wegen der Bruckenbaustellen machte die Laufstrecke an zwei Strassenquerungen jeweils eine kleine U Ausbuchtung nach Sud bzw Nord und wurde uber die dortigen Baubegleitstrassen gefuhrt Diese waren fur schwere Lkw zweispurig fur Zweirichtungsverkehr ausgebildet Am Beginn und Ende des genutzten Trassenstucks lagen die zwei Umkehrpunkte Die Laufrunde uber beide Turningpoints hinweg war etwas langer als 6 Kilometer Der Halbmarathon nutzte diese Runde etwa 3 5 der Marathon etwa 7 mal Die Veranstaltung wurde am Pfingstsonntag den 23 Mai 2021 durchgefuhrt allerdings waren die Witterungsbedingungen durch starken Dauerregen fur die 105 Laufenden aus uber 30 Nationen schwierig So konnten die osterreichischen Olympiahoffnungen Eva Wutti und Valentin Pfeil die Erwartungen nicht erfullen und scheiterten an der Olympianorm von 2 29 30 bzw 2 11 30 Stunden Andere Teilnehmende konnten zum Teil mit personlichen Bestleistungen wie die Niederlanderin Andrea Deelstra auf der Halbdistanz oder die Kasachin Zhanna Mamazhanova uber 42 195 Kilometer noch kurzfristig auf den Olympiazug aufspringen Eroffnungslauf 2025 Fur den 19 September 2025 ist zur Feier der Verkehrsfreigabe des Ostabschnittes der S7 ein Eroffnungslauf geplant Anmerkungengenannt ist in der Kopfzeile der Quelle das Jahr 2005 in den methodischen Erlauterungen in der Quelle ist allerdings von Zahlungen im Burgenland ab 2007 die Rede sodass 2010 gemeint sein durfte EinzelnachweiseASFINAG S 7 Furstenfelder Schnellstrasse Memento vom 14 Oktober 2013 im Internet Archive abgerufen am 14 Februar 2015 Beschwerden gegen Bau von S7 abgelehnt 25 Oktober 2016 abgerufen am 23 November 2023 S 7 Furstenfelder Schnellstrasse Riegersdorf Staatsgrenze bei Heiligenkreuz In asfinag at Abgerufen am 17 Februar 2023 Furstenfelder Schnellstrasse Vorarbeiten fur die S 7 laufen In meinbezirk at 9 Juni 2018 abgerufen am 23 November 2023 Baustopp S7 Baubeginn verzogert sich In burgenland ORF at 5 Mai 2017 abgerufen am 23 November 2023 Schnellstrasse M8 bis zur osterreichischen Grenze bei Heiligenkreuz kurz vor Fertigstellung ungarnheute hu abgerufen am 1 August 2021 S 7 Furstenfelder Schnellstrasse ASFiNAG abgerufen am 13 September 2024 Baubeginn fur S7 verzogert sich In burgenland orf at 24 November 2012 abgerufen am 23 November 2023 Grabungen konnten S7 verzogern In burgenland orf at 16 Dezember 2012 abgerufen am 23 November 2023 S 7 Furstenfelder Schnellstrasse Riegersdorf A 2 Staatsgrenze bei Heiligenkreuz Archiviert vom Original nicht mehr online verfugbar am 2 Februar 2013 abgerufen am 5 Februar 2013 Weiter Verzogerung bei Baubeginn der S7 In steiermark orf at 24 Marz 2014 abgerufen am 23 November 2023 Grunes Licht fur die S7 verkehr steiermark at 18 Februar 2015 abgerufen am 23 November 2023 Kleine Zeitung 2017 12 25 Animation S7 www vimeo com Abgerufen am 25 Dezember 2017 S 7 Furstenfelder Schnellstrasse Riegersdorf Staatsgrenze bei Heiligenkreuz auf asfinag at abgerufen am 26 Janner 2019 S 7 Furstenfelder Schnellstrasse Das passiert noch in diesem Jahr In meinbezirk at 31 August 2018 abgerufen am 23 November 2023 ASFINAG investiert in der Steiermark 267 Millionen Euro 1 2 Seite nicht mehr abrufbar festgestellt im Marz 2025 Suche in Webarchiven Info Der Link wurde automatisch als defekt markiert Bitte prufe den Link gemass Anleitung und entferne dann diesen Hinweis Presseinformation abgerufen am 23 Marz 2019 S7 Startschuss fur Abschnitt Ost In burgenland ORF at Abgerufen am 30 September 2020 Schmetterling verzogert S7 Fertigstellung um ein Jahr In meinbezirk at 29 September 2020 abgerufen am 23 November 2023 Vier Portalfeuerwehren sorgen auf S 7 fur Sicherheit im Tunnel 22 August 2022 abgerufen am 23 November 2023 S7 Tunnel Rudersdorf fast fertig In burgenland orf at 24 Mai 2023 abgerufen am 23 Mai 2023 Westabschnitt Riegersdorf Dobersdorf Countdown fur die S7 Eroffnung lauft In meinbezirk at 17 Januar 2024 abgerufen am 24 Januar 2024 Mit einem Fest in der Unterflurtrasse wird die S7 Ende Marz eroffnet 9 Februar 2024 abgerufen am 14 Februar 2024 Mautinformation 16 Juni 2025 abgerufen am 16 Juni 2025 Bundesministerium fur Verkehr Innovation und Technologie Hrsg Auswertung der Strassenverkehrszahlung 2010 auf Autobahnen Schnellstrassen und Landesstrassen B S 45 abgerufen am 31 Mai 2014 Bundesministerium fur Verkehr Innovation und Technologie Hrsg Auswertung der Strassenverkehrszahlung 2010 auf Autobahnen Schnellstrassen und Landesstrassen B S 21 abgerufen am 31 Mai 2014 Homepage der Allianz gegen die S 7 Marathon auf S7 Baustelle zu Pfingsten In steiermark orf at 11 Mai 2021 abgerufen am 23 November 2023 Auf der Furstenfelder Schnellstrasse im Laufschritt nach Tokio In MeinBezirk at 11 Mai 2021 abgerufen am 13 September 2024 S7 Marathon unser Blick zuruck our review In run2gether Abgerufen am 13 September 2024 S7 Eroffnungslauf Ein Lauf fur Gross und Klein auf der neuen S7 Furstenfelder Schnellstrasse In raceresult com Abgerufen am 13 Juli 2025 WeblinksCommons Furstenfelder Schnellstrasse Sammlung von Bildern Offizielle Projektbeschreibung des Ministeriums fur Verkehr Projektbeschreibungsseite der ASFINAG Allianz gegen die S7 Burgerinitiative fur lokale Verkehrslosungen Burgerinitiative Riegersdorf ohne S7V D Autobahnen und Schnellstrassen in OsterreichAutobahnen A 1 West Autobahn A 2 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